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Aktuelles

Frühlingserwachen
Geschrieben von Günter um 2011-03-26 10:05:32

Frühjahrsputz am „Wallfahrtsort“. An einer der nun schon 13 Gedenkstätten für verschwundene Dörfer, am künstlich angelegten Biotop.

Vom Eise befreit ist unser, seit seiner Errichtung 2001, wohl immer kleiner werdender Dorfteich. Er trocknet aus. Unser sich zum Treffpunkt gewandelter Ort der Besinnung. Hilfe wird dringend notwendig! Wer kann helfen?

Vom Wettergott nicht gerade begünstigt, es regnete, trafen sich dennoch 16 Unentwegte, um dem Frühling Bahn zu brechen. Den Rundweg um den kleinen Teich vom Gestrüpp zu befreien. 16 Leute, mehr wäre nicht zuviel. Schade, und dennoch gut.

Lange im Winter war über allen Gipfeln Ruh, und in allen Wipfeln spürtest du kaum einen Hauch. Doch mit den wärmenden Sonnenstrahlen und den milden Lüften erwacht das Leben. Und für die Besucher singen die Vöglein in der Stille der Natur ihre Lieder. Für das Quak-Quak der Frösche fehlt wohl noch das Umfeld, das Feuchtgebiet.

Für unser Feuchtgebiet sorgte ein Kasten Bier, für die nötige Erwärmung Glühwein und ein paar Kümmerlinge, spendiert von Max. Er hatte Geburtstag, wurde 60.

Als Leuchtturm für den Frühlingsboten den Storch wurde ein Meter hoher Mast mit Nistgestell aufgestellt. Und nun lebt die Hoffnung.



Es blickt ins weite Rund, im grünen Forst,

ein „Roter Adler“ vom Storchenhorst

und schaut sich um und denkt betroffen,

wo bleibt der Storch, ist der besoffen?



Und dann, Mittagspause. Es gab viel zu erzählen, Kaffee und Kuchen und Stullen mit Wurst vom Dorffleischer. Alles Bestens. Ich fragte nicht, von wem. Es war einfach da. Insgesamt gab es mehr zu erzählen, als Arbeit. So war schon um Zwei die Arbeit getan, und das „Treffen“ zu Ende. Gerne hätte ich noch über den tieferen Sinn dieses und weiterer Treffen gesprochen. Doch leider mussten zu viele, ja Alle, nach Hause. Das Wetter mag es entschuldigen. Erst 14 Uhr, für mich zu zeitig. Da lohnte sich der weite Weg ja gar nicht. So fuhr ich mit Margitta nach Sielow, zu einem „alten Sportsfreund“ Waldefried, ihrem Vater. Und nun schien auch die Sonne durch die Wolken. Es war noch ein schöner Nachmittag.

Schön wäre es auch, hier auf dieser Seite, mal ein paar andere Meinungen zu hören, zu lesen. Nächster Termin ist der 18. Juni 10 Uhr. Ohne Arbeit, nur zum Feiern und Gedenken!!!

Günter


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